Trauma-Identität lösen – Sich Erden und Zentrieren
05. Feb 2027 - 07. Feb 2027

Workshop mit Anando Würzburger
Dieser Workshop mit Anando Würzburger bietet Methoden, um durch Erdung und Zentrierung die “Trauma-Identität” – ein angepasstes Überlebens-Ich – zu erkennen und zu lösen. Teilnehmer lernen, aus der Stressüberflutung auszusteigen, ihr Nervensystem zu regulieren und sich wieder mit ihrem wahren, kraftvollen Kern und ihrer Lebensenergie zu verbinden.
Trauma-Identität ist Folge von Schutzmechanismen
Die Trauma-Identität ist eine künstliche Schutzschicht, hinter der wir uns selbst verloren haben. Trauma zwingt uns in ein angepasstes ‘Funktions-Ich’, das uns von unseren wahren Bedürfnissen trennt. Durch Erdung und Zentrierung verlassen wir diesen Überlebensmodus und verbinden uns wieder mit unserer ursprünglichen Lebenskraft. Erden und Zentrieren öffnet den Weg zurück zu unserem wahren, kraftvollen Kern.
Trauma Identität ist ein falsches Selbstbild.
Trauma Identität entsteht aus unserer Art und Weise wie wir auf traumatisierende Umstände oder Bindungstrauma in der Kindheit reagiert haben. Es ist eine Antwort auf schwierige Lebensumstände, ein Weg zu überleben. Traumaidentität zeigt sich im Körperempfinden und in unserer Haltung und in der Art wie wir uns bewegen. Über die Körperwahrnehmung können wir erkennen, wenn wir z.B. in dem Gefühl von Hilflosigkeit oder auch in der übermässigen Anpassung an das Gegenüber (Fawning) verlieren. Sich zu erden und zu zentrieren gibt dir einen Gegenpol, eine Ausrichtung nach innen, die dir hilft dich wieder zu finden. Erden und Zentrieren unterstützt dich darin, die Trauma-Identität zu erkennen und zu lösen.
Trauma Identität lösen
Haben wir in der Kindheit Bindungs-Trauma oder Gewalt erlebt, sei es verbale oder physische wird es uns später als Erwachsene schwerfallen, Konflikte auf eine gesunde Art und Weise zu lösen. Entweder haben wir ein Selbstbild des ängstlichem angepassten und ohnmächtigen Selbst entwickelt. Oder wir haben uns auf der machtvollen, dominanten und überlegenen Selbst Seite verortet.
So zeigt sich Trauma Identität
Auf der einen Seite reagiert die Trauma Identität des ängstlichen Selbst in vielen Situationen, die einem Trauma Trigger ähneln, im erwachsenen Leben mit dem Gefühl der Hilflosigkeit oder dem Entfliehen. Sie vermeidet es, authentisch in der Kraft zu sein und sich groß sein zu lassen. Auf der anderen Seite reagiert die Trauma Identität des dominanten Selbst schnell mit übermäßiger Selbstbehauptung, Wut und Kontrolle. Es vermeidet die Verletzlichkeit und die sensible Seite seines eigentlichen Selbst.
Trauma-Identität lösen – sich erden und zentrieren
Beiden Formen der Trauma Identität fehlt die Mitte, das zu sich stehen können in einer ruhigen Gewissheit. Diese ruhige Gewissheit, von dem was dich ausmacht, was du in deinem Kern und in deinen Werten bist, brauchst du um zu dir zu stehen und gesunde Grenzen zu setzen.
Kerninhalte des Workshops:
- Trauma-Identität: Erkennen und Loslassen des falschen Selbstbildes, das als Schutzschicht in der Kindheit entstand (ängstlich-angepasst oder dominant-kontrollierend).
- Sich erden und zentrieren: Praktische Übungen, um die Energie nach körperlicher Überflutung wieder zu zentrieren und Kontakt zum Boden herzustellen.
- Arbeit mit dem Nervensystem: Förderung eines regulierten Zustands, um wach, handlungsfähig und entspannt zu bleiben.
- Integrieren statt Verdrängen: Kapazitätserweiterung, um Emotionen und Trigger zu halten und zu verarbeiten, ohne sich darin zu verlieren.
- Methode: Einsatz von Atem- und Körperübungen sowie Achtsamkeit für emotionale Regulation
Sich Erden und Zentrieren verbindet dich mit der Kraft aus der Mitte
Bei starken Emotionen verlieren wir schnell den Kontakt zum Boden. Denn die Aktivierung des Nervensystems lässt die Energie nach oben schießen. Es überflutet uns, wir fühlen uns gestresst, verlieren den Kontakt zu unserer Kraft. Wir fühlen uns eher hilflos oder wütend.
Über das Erspüren von Erden und Zentrieren bekommen wir ein direktes Gefühl von in der Kraft der Mitte zu sein. Hier zeigt sich ein gut reguliertes Nervensystem, wenn wir wach, handlungsfähig, entspannt und konzentriert zugleich sein können.
Erden und zentrieren lässt uns einen Weg finden, Gefühle und Konflikte zu integrieren, ohne uns in ihnen zu verlieren und ohne uns mit der Trauma Identität zu verstricken. Wir stärken den Kontakt zum Körper, der die mit dem Trauma Trigger einhergehende hohe Ladung wie ein Gefäß in sich enthalten und sie regulieren kann. Somit erweitern wir unsere Kapazität, Emotionen auf eine gesunde Art zu spüren und sie fließen zu lassen. Wir können wählen: Weder müssen wir Gefühle übermäßig ausagieren, noch sie in unserem Körper als Stress und Spannung tragen. Achtsamkeit und Akzeptanz befähigen uns dazu, Trauma Trigger und Gefühle zu erforschen, statt sie zu verdrängen. So können wir die darin gebundene Lebensenergie lösen und für uns nutzen.
Wir verwenden sowohl erdende als auch zentrierende Atem- und Körperübungen und üben uns in emotionaler Regulation in Verbindung mit uns selbst und anderen.
Preis: 445€
Termin: 5.-7.2.27
hier eine Erdungsübung zu Mitmachen
